Kinder wie die Zeit vergeht hier der kleine Nikki-Maus mit 8 Wochen! Nun ist mein Waschbär schon 10 Monateund entwickelt sich weiter zu einem wunderschönen Maine-Coon KaterDiesen Blick mag ich so sehr…..!!! Posen kann meine kleine “Wasserratte” auch!!
Nikki wiegt aktuell 6,8kg, ist topfit und macht mir nach wie vor große Freude. Er liebt seine Küken, Mäuse & Rindfleisch und Handfütterung bzw. vom Löffel!! Seine große Leidenschaftgehört dem Wasser oder seiner Rutsche! So langsam wird er richtig erwachsen…………….also optisch;-))))
Als Nikki einzog:
Wir freuen uns sehr über unseren Neuzugang“Noe’l vom Mangfalltal”
Rufname Nikki
Nikki ist am Samstag bei uns eingezogen. Wir haben Noel life auf der Infoshow in München gesehen und waren eigentlich an “JerryLee” hoch interessiert, um unseren Zeus einen neuen Spielgefährten ins Haus zu holen. Zeus ist seid dem tragischen Tod von unserem geliebten Cooper, sein bester Kumpel -- unterfordert und 3 Kater ist auch mist - Einer sitzt immer abseits!!!
Tja, 1. kommt es anders ( Anita/ Helga danke für die vielen schönen o.g. Bilder & euer Vertrauen!! )………2. als man denkt!? Der Kleine hat sich gleich wohlgefühlt !! Wie (fast) alle meine Katzen, hat auch Nikki seine Geschichte, die in den nächsten Tage unter “Nachdenklich” zu finden sein wird!!
Zeus ( und auch Charly ) hat seinen neuen kleinen Kumpel gleichakzeptiert ( was man von Luca & Santi nicht sagen kann “fauch” ) auch wenn der Zwerg ihm noch etwas zu klein ist!!
Nikki ist super lebhaft, brüllt und erzählt in typischer Maine-Coon Art -- leider fast 24 Stunden *urgs* und gestern waren “Baby” und Mama sooo kaputt, daß sieht dann so aus!!
Die nächsten Tage mehr, aber hier schon das 1. kurze Video:
Am Samstag, 4.4.2009 ist nun unser 3. Maine Coon Bub “Hurrican vom Mangfalltal”, kurz ZEUS, eingezogen. Hier ein Foto mit 8 Wochen. was mir Anita&Helga überlassen haben. Natürlich haben die 2 Mädels “ihren Jungen” zu uns nach Hause gebracht und er meinte, hier könne Kater es wohl aushalten . Zeus hatte wohlweislich seine Unterlagen dabei und besiegelte mit einem “Tatzenabdruck” seinen Umzug nach Lochhausen Besprach mit Dosi Ernst noch einige Sonderwünsche und dann wurde untersucht, gespielt getobt und gesprungen, was der
“Katzenfundus” hergab Der kleine Katermann hat Energie für …. und meine 1. 2Nächte waren entsprechend kurz Denn obwohl Zeus zum Fressen süß ist, dürfen die anderen 4 Katzen nicht zu kurz kommen – tja und da wird der Tag aber lang
Wir sind sehr glücklich, daß wir uns eigentlich sehr spontan&aus tiefen Herzen heraus für diesen knuffigen Maine Coon Kater entschieden haben.
Die Zusammenführung läuft “planmässig”, mit dem ein oder anderen Gefauche&Geknurre, aber laßt ihr euch mal einfach einen fremden “Nacktmull” ins Körbchen setzen !? Fuffu, Luca, Charly & Santos verhalten sich allerdings auch vorbildlich – MEINE KINDER halt und die nächsten Tage wird es die ersten “Rudelbilder” geben!! Vorerst sagen wir:
So, nun kommen wir zum Jüngsten im Bunde – unseren Santos er ist jetzt 2 Jahre und 1 Mon. wiegt schon 8 kg und scheint wohl der Grösste zu werden!? Santos ist ebenfalls ein reinrassiger Maine-Coon in der Farbe black-smoke wobei der Smokeanteil hauptsächlich an der Halskrause und den Pluderhosen der Pfoten auftritt. Ansonsten ist er samtschwarz und wenn sich seine Halskrause im Frühjahr “rotbraun” färbt....kann man fast von “solid” sprechen, aber Farblehre bei Katzen ist ein sehr breites Ermessensgebiet – auf jedenfall ist er ein bildschöner Kater. ( oft leider schlecht zu fotografieren )!!
Natürlich ist auch er kastriert, geimpft und intern. registriert ( man kann das auf Deutschland beschränken ). Auch er wurde bereits 1 x HCM, PKD und HD geschallt bzw. geröngt. HCM war zu dem Zeitpunkt negativ und HD “normal”. Leider hatte er aber jeweils 4 Zysten auf beiden Nieren, was nun am 5. September nachgeschallt wird. Wir hoffen natürlich, dass auch bei ihm alles “verwachsen” ist!!
Santos ist durch sein Katzentagebuch schon eine kleine Berühmtheit geworden und wir sind natürlich mächtig stolz
auf unseren Santelmann.. (hier bei einer schöpferischen Pause)!!
Es gab aber auch andere Zeiten und wir haben 1 1/2 Jahre um unseren Kater Santos gekämpft. Er hatte nämlich eine lebensbedrohliche Krankheit und niemand hätte einen Pfifferling dafür gegeben, daß der kleine Kater es jemals schaffen würde – aaaaber er ist inzwischen komplett geheilt und das ist
SEINE Geschichte:
als ich den kleinen Kerl auf dem Bild sah, schaltete mein Hirn aus!! Ehrlich, ich griff sofort zum Höhrer – obwohl mit Ernst ausgemacht war KEINE WEITERE KATZE!! Die Züchterin sagte mir dann, daß der schwarze Kater weg sei, sie aber noch einen Roten hätte, nein dankeschön aufwiederhören. Puh, war nochmal gut gegangen und die Versuchung an mir vorüber. Am nächsten Morgen ging mein Telefon und die Dame fragte mich, ob ich noch Interesse an dem Tierchen hätte, die Interessenten vom Tag zuvor hatten sich nun doch für beide roten Kater entschieden. Ich sagte sofort zu und wir vereinbarten, dass ich den kleinen Kerl am Tag drauf abholen würde. Ich wollte am Abend mit Ernst sprechen, tat es aber nicht – ich hatte keine Lust auf “wenn und aber”. Morgens packte ich Katzenklo, Transportklo und Futter ins Auto und freute mich riesig.
Am nächsten Tag mittags holte ich Santos ab. Die Elterntiere waren wunderschön und obwohl die Dame nur eine Wohnung hatte, machte Alles einen guten Eindruck. Wir machten einen Vertrag und als es an die Übergabe der Papiere ging, fehlte der Impfpass?? Sie sagte etwas von “entwurmt ja -aber geimpft nein” Sie sei im Ausland gewesen müsse auch in 2 Tagen wieder weg und und und………………
Heute weiß ich, dass ich einen riesen Fehlergemacht habe und auf eine Impfung hätte bestehen müssen, aber ich wollte unbedingt diesen Kater und meine TA würde das schon in Ordnung bringen!! Was mir überhaupt nicht bewußt war, war die Tatsache, ein kleines nicht Grundimmusiertes Tier aus einer “isolierten” Wohnung in einen Mehrkatzenhaushalt mit Freilauf zu bringen. Die leicht getrübten Augen sind mir auch nicht aufgefallen!! ( Ausführungen zum Thema Impfen an anderer Stelle )
………………..ok, ich war am Abend eh’ mit meiner TA verabredet, da könnten wir ja gleich impfen. Also ich willigte ein und fuhr mit “meinem Santos” zurück ins Büro. Meine Kollegin und Freundin Christine war eingeweiht und wartete schon gespannt……………….….auf diesen unwiederstehlichen kleinen Schatz!!
Wir verbrachten den Nachmittag natürlich nur noch mit Spielen, an Arbeit war nicht mehr zu denken. Dann fuhr ich zu Marion, meiner TA, die sofort Feuer und Flamme für Santi war – sie liebt Alles was schwarz ist. Sie untersuchte den Kater und stellte eben die Augentrübung fest, ansonsten machte Santos aber einen guten Eindruck. Er bekam seine 1. Impfung und wir hofften, wir würden das “Impfloch” überwinden!!
Ich fuhr nach Hause und mir wurde trotz der großen Freude mullmig- Ernst wußte ja noch nichts von unserem “Neuen Glück”. Blöderweise war er den Tag auch noch früher zu Hause als sonst. Er sah natürlich sofort den Katzenkorb, ich stammelte etwas von “nur übergangsweise bla bla” und verschwand mit dem Kleinen in mein Zimmer. Als ich mich dann den anderen Tieren widmete, lag Ernst in voller Länge auf dem Fußboden und spielte mit Santos. Ich gestand meinen Kauf des Katers und entschuldigte mich für die Überrumpelung. Ernst war auch nicht sauer, er liebt Tiere und besonders unsere Katzen sehr, es ging ihm halt um die Verantwortung und nochmehr Arbeit für mich ( damals war ich arg im Stress ) und dem süßen Fratz konnte er sowieso nicht wiederstehen.
Charly war supercool, er selber erst 8 Mon., nahm den kleinen Santos so herzlich auf-schlief
mit ihm im “Katzenzimmer”gab ihm Mutterwärme..und putzte ihn
SEHR ORDENTLICH es war die leichteste Zusammenführung, die ich bisher kannte. Ausser Luca, nahmen die anderen Kater Santos sofort an. Er mußte auch ein paar Tage mit “zur Arbeit”was aber kein Problem war eher eine willkommene Abwechslung!! Da sich die Tiere so gut vertrugen beschlossen wir Santos nicht länger zu separieren ( war er ja eh nicht – er durfte nur nicht raus ). Es kam was kommen musste:
Santos bekam einen schweren Schnupfen, der zum Katzenschnupfen mutierte und uns wochenlang in Atem hielt. Es wollte einfach nicht besser werden und der kleine Mann schwächelte zusehens. Wir haben versucht was überhaupt möglich war und als eines Nachts der Arzt des Noteinsatzwagen der Tierklink München zu mir sagte: ES GEHT ZU ENDE, sollen wir das Tier mitnehmen, war ich einem Nervenzusammenbruch nah. Ich fragte ob ich mitfahren könne und als sie das verneinten, sagte ich – ok dann stirbt mein Kater hier und in meinem Arm!! Gut ich bin kein TA, aber u.a. ausgebildete Krankenschwester, eine Kämpfernatur und vielleicht hatte ich den Kater nicht umsonst SANTOS genannt, das bedeutet nämlich HEILIG/ der Heilige!!
Das Katerchen röchelte nur noch, er bekam überhaupt keine Luft mehr – ich weinte weil es so schrecklich mit anzusehen war – aber ich durfte nicht aufgeben!! Ernst drückte mich mit Tränen in den Augen und verließ das Zimmer. Die ganze Nacht habe ich mit einem Wattestäbchen die Lippen und die Zunge von Santos befeuchtet, habe sein Herz massiert und mit einem kleinen Gummifinger Schleim aus Nase und Rachen entfernt.
MORGENS UM 05:00 UHR SCHLUG SANTOS DIE ÄUGLEIN AUF – er war über den Berg und ich hatte an der Uni “Tag der offenen Tür” (fragt mich nicht, wie ich das gemacht habe!?)
Einige Wochen später, war er schon recht kräftig und erholte sich zusehens, wir waren so glücklich..und freuten uns die nächsten Wochen über seine Entwicklung. Er wurde komplett geimpft, kastriert und Charly spielte wieder rührend die “Kranke Schwester Grätel” und es schien das unser Santos unser “Megakater” werden sollte….
aber das Schicksal wollte es anders und uns nochmal vor eine harte Probe stellen. Kurz vor Ostern 2007 erkrankte Santos an einer oft tödlich verlaufenden Viruserkrankung (Mycoplasmen), eine Art Blutkrebs!! ( Ich werde das als Fachbeitrag an anderer Stelle ausführlich wieder geben!! ) Nur soviel, als es fast kippte hatte Santos nur noch 16% lebensfähige rote Blutkörperchen!!
Es war ein schreckliches Wechselbad der Gefühle, ein ständiges Auf- und Ab mit seinem Gesundheitszustand, viele Tests, viele Medikamente, viele und hohe Kosten – würde es reichen, würde unsere und Santos Kraft reichen – es war eine fürchterliche Zeit und das Ganze dauerte über 1 Jahr!!! Aber Santos wollte leben und ich lernte eine Menge über diese und andere Krankheiten bei Katzen, war ein unangenehmer Tierbesitzer gegenüber TA’s und Tierkliniken, wir kämpften!! Ließen Santos in der Sonne Kraft tanken, wenn er unbedingt raus wollteauch wenn er kaum noch laufen konnte, dann trugen wir ihn eben. Der Kater ließ alles über sich ergehen und war so ein braver Patient………er erlebte seinen 1. Geburtstag…….da wußten wir schon, dass sein Virus “regenerativ” war und er wieder gesund wird – zwar mit einer Immunschwäche und immer gefährdet, aber immerhin er würde leben.
Das schönste Geschenk hat Santos uns dann in diesem Jahr zu Ostern gemacht. Nach einem erneuten aufwendigen Bluttest über 5 Tage, kamen die Ergebnisse: ER WAR NICHT NUR GESUND, NEIN- SANTOS HATTE EIGENE ABWEHRSTOFFE GEBILDET -ER WAR GEHEILT…..
Seitdem geht es richtig Bergauf und die Buben liefern sich einen Entwicklungskampf in Grösse und Gewicht....toben und machen Blödsinn, wie es halt Jungkater tun und erfreuen uns jeden Tag mit ihrem Dasein!! Außerdem will Santos nun der “weltbeste Schriftenersteller” werden……..nur zu mein Santelmann!!
Hier gilt mein spezieller Dank meiner Tierärztin, Dr. Marion Böhm, der Tierklinik München und besonders meinem Mann. “Ohne Euch hätte ich
Darf ich vorstellen, daß ist unserCharly, ebenfalls ein reinrassiger Maine Coon, von jetzt 2 1/2 Jahren und wiegt nun knappe 8 kg. Das ist auch das Gewicht, was eigentlich für Main Coon Kater schon richtig stattlich ist!! Der Kater ist kastriert, geimpft, tätowiert und registriert. Charly ist genau wie unsere Luca ( obwohl 1 Jahr jünger ) schon 2 x HCM geschallt. Beim 1. mal Schallen bekamen wir einen riesen Schreck, sein Herz war zu gross, die Herz-Frequenz viel zu niedrieg, er hatte eine Milz wie ein Schäferhund und um die Herzgegend zuviel Lymphgewebe - Alles deutete auf diese schreckliche Krankheit hin. Aaaaaaaaber………..man darf nie vergessen, dass es sich hier um sehr grosse Tiere handelt, die proportional oft eigenartiges Wachstumsverhalten an den Tag legen…..mit knapp 6 Mon. hatte Charly schon 6,5 kg Gewicht. Dann plötzlich ging er in die Höhe und Länge und sah aus wie eine Fischgräte, so dürre – daher auch sein Spitzname “Grätel” den er von Santos verpasst bekommen hat!!
Dank unserer guten Ärztecrew und der Entscheidung, bedingt durch das Wachstum vorerst keine Medikamente zu geben sondern 6 Mon. später “Nachzuschallen”, haben wir nun die Gewissheit, dass Charly all diese Symtome nicht mehr aufweist! Natürlich wird auch er bis zu seinem 5. Lebensjahr jährlich geschallt und dann nach Bedarf. HCM ist nie ganz auszuschließen und kann auch in späteren Jahren auftreten, darüber werde ich an anderer Stelle noch ausführlich berichten. Jedenfalls ist Charly unser Pausenclown, super sozialisiert, von einem ganz ganz lieben Wesen und ein Schnurrer vor dem Herrn…….
und das ist seine Geschichte:
kurz und unspektakulär, denn es war klar das wir noch ein Maine-Coon Katerchen haben wollten. Wie sollte es anders sein, es war wenig auf dem Markt bzw. wenn ja dann vergeben. Ok, ich bevorzugte nach wie vor den Münchner Raum. Aber dann im April 06 hatte wir Glück und lernten die Züchterin von Charly kennen – ganz in unserer Nähe. Wir machten einen Termin aus und besuchten den “Zehner-Wurf” – allerdings von 2 Müttern. Über die Details möchte ich hier nicht schreiben, auch das wird noch ein eigener Beitrag.
Die Kleinen waren 8 Wochen alt, quicklebendig und 2 Katzenmütter kümmerten sich ständig. Das war auch ausschlaggebend, dass wir von dort unseren Charly nahmen. Der betreuende Tierarzt war mir auch kein Unbekannter. Charly war halt der Kleinste, aber er kam sofort angetrappelt, legte sich auf den Rücken und fing zu schnurren an – daß macht er noch heute!!
Knappe 4 Wochen später holten wir den kleinen Kerl und haben es keine Sekunde bereut……..die 1. Aktion war mal gleich kraftraubend…………dann noch so eine riesen Schwester……………….….und Dauerknuddeln von diesen “felllosen Zweibeinern”………………………..das macht müde und auf das Mittagsschläfchen wurde nicht verzichtet.
Es klappte mit der Zusammenführung recht gut, obwohl Luca zuerst überhaupt nicht begeistert war. Aber durch die Freiheit des Gartens und den überwältigenden Charme den der kleine Kater drauf hatte, wurden die Beiden sehr schnell ein Herz und eine Seele…. Charly entwickelte sich recht schnell und wir hatten viel Spaß mit ihm. Die vielen schöne Bilder sind (bald) in seiner Gallery zu sehen.
Mein tägliches Zusammenleben mit den Main-Coons brachte und bringt mir soviel Spaß und Erfahrung, dass es natürlich kam wie es kommen mußte!!! Im Oktober 06 sah ich dieses Bild in der Zeitung…………….gleich aus war es!! Und schwups war es mit der Ruhe vorbei und der kleine schwarze Teufel bei Charly in der Matte…………….………………….
Unsere Luca ist eine reinrassige Maine-Coon Katze mit Stammbaum. Sie heißt eigentlich “Furgie of……..” und hat edle Vorfahren. Allein ihre Eltern sind Traumtiere, hier ihre Mutter Mai-Ly und ihr Vater Don Juan da konnte nur etwas ganz Besonders entstehen……………………
LUCA ein Katzenbaby wie gemalt sehr kräftig und mit klassischen Rassemerkmalen eigentlich ideal für die Zucht……………………….!?
Luca kam in einem Alter von 4,5 Monaten zu uns. Hier haben wir noch Bilder im direkten Vergleich mit ihrer Mutter Mai-Ly…………………………….
Mutter und Tochter als Teenager.
Luca ist heute mit knapp 3,5 Jahren eine bildschöne junge Dame. Sie wiegt stattliche 7 kg, ist kastriert, natürlich komplett durchgeimpft und bereits zum 2. mal HCM, PKD und HD negativ geschallt. Auch mit ihr machen wir jährlich einen Blutcheck, damit wir nicht bei jedem Zipperlein einen Herzinfakt bekommen….Unsere Püppi ganz aktuell mit “kurzem” Sommerfell!!
Ja und warum ich dann doch zu einer Kätzin kam ( die ich nie wollte ) schreibe ich euch hier in
Lucas Geschichte:
Im Herbst 2004 besuchten Ernst und ich eine intern. Katzenaustellung in der Münchner Olympiahalle. Ich hatte mich gegen mein Prinzip entschieden da ich nicht mag, wenn Katzen den ganzen Tag in kleinen Käfigen eingesperrt sind und von Menschen beurteilt werden, die oft selber nicht das Mindestmass an sogenannten Rassestandarts bei ihrer eigenen Spezies/ Person erfüllen ( entschuldigung, aber ein wenig Ironie kann ich mir hier nicht verkneifen). Aber das ist ein anderes Thema!!
Zu meiner Überraschung war die Halle und die Stände sehr großzügig aufgebaut und die meisten Katzen machten auch einen durchaus gelassenen und ausgeglichenen Eindruck. Es waren fast alle Rassen vertreten und darunter waren wirklich wundervolle Tiere. Wir kamen an ziemlich viel Zuchtständen mit den Maine-Coons und ich war völlig beeindruckt von deren Grösse, bis dahin hatte ich diese Katze noch nicht “life” gesehen. Ich kannte zwar fast alle Rassen aus Büchern und TV, war aber damals davon überzeugt mir NIEWIEDER!! eine Zuchtkatze zu kaufen. Das rührte einfach daher, dass ich mit meinem Kartäuserpärchen und dem Perser mit Nase, so schmerzliche Erfahrungen machen mußte. Schließlich ist der Mensch ja sturr und hat so seine eigene leider oft eingefahrene Meinung.
Tja und dann kamen wir zu einem Maine-Coon-Züchter, der seinen knapp 2 jährigen Zuchtkater dabei hatte- was für ein Tier, black-tabby, 11kg schwer und einen Kopf………………DEN wollte ich haben!!
Natürlich habe ich dieses Prachttier nicht bekommen. Es war ja der Zuchtkater und hatte grade seinen 1. Wurf, 2 Buben – die aber leider auch nicht zu haben waren. Ich nahm einige Visitenkarten von Züchtern mit und mein Interesse an dieser großen Katze sollte mich nicht mehr los lassen.
Die nächsten Wochen und Monate surfte ich im Netz wie wild, telefonierte mit halb Deutschland und lernte eine Menge Theorie über die Rasse Maine-Coon – ich mußte so einen Prachtkater haben!!
Wie es immer so ist im Leben, wenn man etwas ganz Bestimmtes will – geht nichts, langsam ging mir der Elan aus und meine Aktivitäten wurden weniger, damals war ich auch nicht bereit hunderte von Kilometer zu fahren – zwischenzeitlich liebäugele ich mit einer Reise in die Staaten- natürlich nach Maine!!
Anfang August 2005 las ich per Zufall in einer unserer Tageszeitungen: “reinrassige Maine-Coon-Katerchen in black-tabby demnächst abzugeben”…………………..so schnell habe ich noch nie eine Telefonnummer gewählt.
Die Dame am anderen Ende war sehr nett und gab mir unter dem Gespräch ihre Hompage an, die ich sogleich öffnete. Natürlich waren die beiden Tabby-Buben schon vergeben und cremefarbend oder rot kam damals für mich nicht in Frage – irgendwie war ich stinkig!! Ich wollte schon das Gespräch beenden, als mich die Dame fragte, ob ich denn die hübsche Kätzin aus dem vorigen Wurf gesehen hätte?? Klar hatte ich, aber eine Kätzin wollte ich nicht und ich dachte nicht im geringsten an die Möglichkeit, dass diese super schöne Einzelkatze noch zu haben wäre!!
Doch sie war und es war UNSERE LUCA!! Das Schicksal wollte es, dass die Dame sie aus einer Zucht zurück holte, da ihr die Umstände dort nicht zusagten – Luca war damals schon 4 1/2 Monate alt.
Anschauen wollte ich mir diese Traumkatze auf alle Fälle, wenn gleich ich sicher war, mich nicht für sie zu entscheiden. Am gleichen Tag sahen Ernst und ich uns die “Püppi” an, sie war noch schöner als auf den Bildern und sie machte damals schon ihren berühmten “Nasenbeisser”. Natürlich war ich hin und weg, aber eine Kätzin???? Luca, damals noch Furgie, spielte alleine vor sich hin und wir unterhielten uns noch eine Weile. Dann kam noch ein weiterer Interessent für die Maus. Er wollte die Katze für seine Zucht. Es passiert mir ganz selten, dass ich einen Menschen sehe und nach Bruchteilen von Sekunden weiß “Achtung”!!
Alles in mir zog sich zusammen als ich daran dachte, dass die Kleine mit diesem Typen in eine Brutstätte gehen sollte- ich konnte das einfach nicht zulassen. Mit einem sanften Pferdefusskuss tratt ich Ernst ans Schienbein – Aua, was ist??? Wir gingen kurz vor die Tür um uns zu beraten. Ernst hatte von all dem nichts mitbekommen und fragte mich nur: nah, wie findest du die Kleine, die ist doch zuckersüss!! Ich sagte ihm, was ich empfand und befürchtete – ich würde dieses entzückende hochsensible Katzenmädchen unbedingt haben wollen!!
An dieser Stelle muß ich meinem Mann ein ganz großes DANKESCHÖN aussprechen, dafür daß er mir Luca geschenkt hat und dafür, daß er mich in all meinen Aktionen und Aktivitäten großartig unterstützt!!
Auf alle Fälle bin ich dann zur Züchterin, hab ihr unsere Entscheidung und auch unsere Bedenken wegen dieses “Interessenten” mitgeteilt und gleich einen draufgelegt, daß ich bereit sei den Zuchtpreis zu zahlen- ohne züchten zu wollen- einfach nur damit dieser Typ die Katze nicht bekommt. Irgendwie fand sie das auch toll und wir einigten uns zur beiderseitigen Zufriedenheit. Als sie dem Mann mitteilte, daß die Kätzin als “Liebhabertier” zu uns geht, fing er zu schimpfen und zu toben an – mein Instinkt hatte mich nicht getäuscht!!
Wir machten eine Anzahlung und einen Vertrag und vereinbarten, daß Luca am Freitag bei uns einziehen würde – das waren noch 3 Tage!! Es war so spannend und ich fühlte mich wie eine junge Mutter vor der Niederkunft, war jeden Tag irgendetwas einkaufen und konnte kaum noch schlafen. Eigentlich wollten wir die Kleine zusammen abholen und besagten Freitag war ich total nervös im Büro, bis ich endlich nach Hause sausen konnte. Als ich in unsere Tiefgarage fuhr, sah ich Ernst – mit dem Katzenkorb – er hatte Luca schon geholt und wollte mich überraschen – ich war ausser mir vor Freude, da war sie…………………………
unsere Prinzessin auf ihrer nagelneuen Spieltonne……………
mit all dem Zeugs was ich neu gekauft hatte und sie gar nicht wusste, was sie zuerst bespielen sollte……………..
was sie aber sofort wusste war, dass sie bei uns aus vollstem Herzen und mit ganz viel Liebe, Achtung und Stolz willkommen war und ihre neuen Menschen alles dazu tun würden, damit sie glücklich wird…………………………..
…………..was Luca auch durchaus ist, wenn gleich enige Hürden zu nehmen waren!! Auch wenn die Züchterin eine sehr nette Dame war und ist, Luca ist ein Einzelkind und bei Katzen ist da halt das Interesse der Mutter nicht so gross wie in einem Mehrlingswurf ( Ausnahmen bestätigen die Regel!! ). Jedenfalls war die kleine Maus auserordentlich schreckhaft, was uns einiges an Ausdauer abverlangte. Wie schon erwähnt, wohnten wir zu der Zeit in einer nicht so tollen Gegend und Püppi machte ihre 1. Ausflüge im Garten……………………
und auf der Terrasse an der Leine. Leider hatten wir auch das Pech, dass Luca “frühreif” war und nach 1 Woche bei uns, rollig wurde. Ich wurde natürlich von der Züchterin und von meiner lieben Tierärztin als “gagga” hingestellt, aber die Lucalüne ( mein Spitzname in Santos Tagebuch ) recht behielt und Luca mit 5 Monaten kastriert wurde- sie stand in voller Blüte ( man stelle sich vor, sie wäre zu diesen “Dings” gekommen!!).
Ansonsten hatten wir mit Luca so eine schöne Baby/ Teenagerzeit – es war unbeschreiblich. Da sie ja allein nicht raus durfte, wartete sie jeden Tag auf ihrem Lieblingsplatz auf ihre Dosis……………. bis wir dann kurze Zeit später in unsere Traumwohnung mit dem Traumgarten gezogen sind. Luca war so cool beim Umzug ( gut wir konnten die neue Wohnung erst komplett herrichten ) das sie sofort mit Ernstin der neuen Küche Brotzeit gemacht hat!!
Wie war das noch mit Spielgefährten??? Man kann auch ab jetzt vom “Maine-Coon Virus” sprechen!? Jedenfalls meinten wir ( wohl eher Ich !? ), dass Luca irgendwie einen etwas einsamen Eindruck machte………………. wirklich gesagt hat sie es uns nicht und ehrlich traurig sieht sie nicht wirklich aus!! Naja das Frühjahr kam und mit ihm ER hier: CHARLY unsere schnurrende Hummel………………..
Fuffu ist natürlich keine Taube, er ist ein weisser BKH, der nicht hören kann - deshalb liebevoll “Täubchen”!?
Fuffu ist ein kleiner knuffiger Katermann von 5 1/2 Jahren, 4,5 kg leicht und total auf seinen Menschen Ernst fixiert……………………
Hier hat er mal stundenlang auf den Mülltonnen gesessen und Ernst beim Abschleifen und Lackieren des Garagentores zugeschaut, da gab es natürlich ein Küsschen!!
Nach der anstrengenden Arbeit waren “Beide” völlig kaputt, wie hier unschwer zu erkennen ist………..die Sportschau haben Beide verpasst!!
Fuffu folgt Ernst auf Schritt und Tritt, geht mit ihm spazieren wie ein Hund, ausser das er den Kater meistens nach Hause tragen muss, weil Fuffu keine Lust mehr hat zu laufen. Er setzt sich dann hin und mietzt lautstark!? Auf dem Arm des Dosis ist es auch viel lustiger grosse Hunde “anzumachen”, die kann der Zwergenkater nämlich nicht leiden!
Der Kater ist ein kleiner selbstbewußter Kerl, fängt trotz seiner Behinderung Mäuse und Vögel, reagiert ausgezeichnet auf Zeichensprache und hat wieder Vertrauen zu Menschen gewonnen, wie hier, zu unseren lieben Freunden Claudia und Heinz aus Kempen, bei ihrem letzten Besuch in München.
Das war nicht immer so, denn auch Fuffu ist in einem Alter von ca. 6 Mon. ausgesetzt worden und
das ist SEINE Geschichte:
sie begann vor exakt 5 Jahren – ich weiß es deshalb so genau, da ich zu der Zeit mit der FDP um den Einzug in den bayerischen Landtag kämpfte. Da ich Direktkandidatin war und einen sehr aktiven Wahlkampf bestritt, war ich immer in Hektik und eine Veranstaltung jagte die Andere.
Ausserdem war es einer der heissesten Sommer an die ich mich erinnern kann, wir hatten 2003 wochenlang +40°C und der arme Ernst, “mein Wahlkampfmanager” ( ohne Gehalt ) musste ca. 250 A0-Ständer plakatieren und sich auch sonst um meine eigenen Veranstaltungen kümmern, die ich neben der Arbeit organisierte – naja ein 26 Std.-Tag ohne Mittag!!
Ernst bemerkte zwar mal, er hätte eine weisse Katze bei uns im Garten gesehen, was ich aber mit leichter Ironie,der Hitzezuschrieb. Als ich eines Tages in Windeseile von der Uni kam, um mich für meine nächste Veranstaltung umzuziehen, bemerkte ich dass eine Trockenfutterschachtel auf dem Küchenboden lag und aufgerissen, nein regelrecht zerfleddert, war!? Unser Pele’ war eigentlich nicht der Kandidat für so eine Aktion und Hunger musste dieser Kater schon lange nicht mehr leiden. Nun ja, ich hatte keine Zeit darüber nachzudenken, informierte Ernst kurz – der wieder mit seiner “weissen Katze” anfing – ich winkte ab und gab mich meiner damaligen politischen Leidenschaft hin.
Ein paar Tage später, ich wollte mich wieder nur kurz umziehen, stürmte ich in die Wohnung und blieb wie vom Donner berührt im Esszimmer stehen! Die Türen des Schlaf- und des Wohnzimmers standen offen, ich konnte quasi mit dem linken Auge auf unser Bett schauen – auf dem Pele’ es sich gemütlich gemacht hatte und mit dem rechten Auge auf die Couch im Wohnzimmer. Da lag sie………….die weisse Katze!!
Es war also keine Einbildung von Ernst und das schien auch der “Trockenfutterdieb” zu sein. Die Katze war wohl erschöpft denn sie hatte weder auf das knallen der Haustür, noch auf meine Schritte auf dem Parkett reagierte!? Ich ging ins Wohnzimmer bis fast zur Couch, sie schlief tief und fest. Beim Betrachten des Tieres stellte ich fest, dass sie recht klein war und auch sonst einen zerrupften Eindruck machte, ich ahnte nichts Gutes…………….
In dem Augenblick öffnete das Tier seine Augen, sie schienen wie tiefschwarze Knöpfe die sich beim Erwachen in wunderschöne gelbgrüne Edelsteine verwandelten. Als die Katze aber meine Silhouette wahrnahm wurden die Augen zu panischen Schlitzen und bevor ich mich versah, machte sie einen Satz von der Couch und verließ fluchtartig die Wohnung durch die Katzenklappe.
Ich musste mich beeilen, zog mich um und verließ die Wohnung, aber nun war die Katze in meinem Kopf. Woher kam sie, wieso ließ Pele’ – er mochte keine anderen Katzen- sie überhaupt in die Wohnung, neue Bewohner oder Nachbarn mit Tieren waren mir nicht bekannt!? Meine Aufmerksamkeit war geweckt.
In den kommenden Tagen sahen wir das kleine Tier oft, es lief ständig hinter Pele’ her und dessen Versuche seinen “Miniverfolger” durch Fauchen und Drohgebärden loszuwerden scheiterten kläglich. Das kleine Fellknäul schien kein Zuhause zu haben und einen Bärenhunger, Pele’s Näpfe waren blankpoliert. Wir beschlossen zu handeln, denn der Gesamteindruck des Tieres war nicht gut, dass konnte man auch mit einer gewissen Entfernung sehen.
Nach einer kurzen Anfütterungszeit auf der Terrasse, stellte ich den Napf in die Wohnung und siehe da, das Kätzchen näherte sich. Zwar langsam und nervös, aber sie kam. Ich sprach ruhig und leise auf sie ein, komischerweise reagierte sie nicht sondern schlang ihr Futter in sich rein und sah sich dabei ständig um, wie gehetzt halt ( wir wussten ja nicht, dass das Tier taub ist und bis dato hatten weder Ernst noch ich ein “Täubchen” als Katze).
Es dauerte nicht lange und der kleine Schneemann ließ sich anfassen, zwar nur kurz aber immerhin, sie hatte auch etwas zugelegt was uns schonmal beruhigte. Wir waren uns schon ziemlich sicher, dass etwas mit ihrem Gehör war, sie reagierte überhaupt nicht auf Geräusche???? Blöde war, dass die Pfoten zu eitern schienen und die Augen waren auch nicht in Ordnung. Wir mussten sie in Bälde zum Tierarzt bringen, auch auf die Gefahr hin, das müsig aufgebaute Vertrauen zu ihr wieder zu verspielen!! Zu unser Beider Überraschung ließ die Katze sich recht problemlos in ein Katzenkorb packen und wir machten uns auf zum Arzt. Was dann beim Untersuchen raus kam, war dann doch sehr schockierend und abstoßend:
Das Tierchen war ca. 6 Mon. alt, ein Katermann, der Zahnwechsel war noch nicht abgeschlossen, es schien stocktaub zu sein ( ein späterer Audiometrietest bestätigte leider zu 100% ), alle 4 Pfötchen standen unter Eiter, da man offensichtlich versucht hatte dem Tier auf brutale Weise die Krallen zu ziehen! Die Verkrüppelungen des Wachstums sieht man heute noch. Das Tier hatte hochgradig geschwollende Lymphe und Druckstellen rund um den Hals, zudem zeigte der komplette Unterbauch Erbsengrosse Stellen auf, die auf Verbrennungen hindeuteten!! Ich war zutiefst erschüttert und den Tränen nahe, was hatte man dem kleinen Kätzchen noch bis vor ein paar Wochen angetan…………………………???
Natürlich hatte es Würmer, eine starke Augenentzündung, Milben usw. nur eins war positiv – der kleine Kater hatte offensichtlich einen ganz starken Willen zu überleben!! Es gab zwischen Ernst und mir überhaupt kein Überlegen, wir würden das Katerchen gesund pflegen und adoptieren, selbst wenn es Besitzer hätte – zu denen würden wir das Tier NIEMEHR zurück geben!!
Da der Kater weiß ist und Schneewittchen ( nicht böse sein, liebe Pauline ) irgendwie nicht so passend war, Eisbär Knut gab es noch nicht und somit mir dieser Name gar nicht einfiel, fand ich Fuchur sehr schön, natürlich mit Blick auf den liebenswerten Drachen aus dem Buch “Die unendliche Geschichte”. Mein lieber Ernst kann mit solchen Sachen nichts anfangen und hat auch den Hang Namen zu verschandeln ( weil mich das so schön ärgert!? ) tja, in diesem Fall war ich ihm nicht böse, FUFFU passt wie die Faust aufs Auge zu unserem Schneehasen!!Der Kater nahm die Adoption an, wurde dank Frau Dr. Katz auch ziemlich schnell wieder fit und entwickelte sich in den folgenden Monaten zu einem stolzen Jungkater!!
Fuffu ist natürlich auch kastriert, geimpft, tätowiert und registriert. Der kleine Kämpfer hat einen Kieferdurchbruch überstanden, danke liebe Marion, und ist bis auf seine chronische Augenentzündung, die er meistens im Frühjahr und im Sommer hat und üblicher Kleinigkeiten, topfit.
Durch einen dummen Zufall haben wir später herausgefunden, dass Fuffu aus einer verbotenen “Weisszucht” und von bekannten “Tierquälern” kommt. Man hat ihn, als man seiner über war, damals einfach aus dem 4. Stock geschmissen!! Aber ausser Bussgeldbescheide passiert ja in diesem Land nichts, da Tiere immer noch eine SACHE sind…………….! Einer Entführung ist Fuffu nur knapp entgangen. Dank unseres Nachbarn konnte verhindert werden, dass ein fremder Mensch auf unserem Grundstück Fuffu mit einer Jacke einfangen wollte. Entweder handelte es sich um so einen durchgeknallten Okkulten, bei denen stehen ja schwarze od. weisse Katzen hoch im Kurs oder den ehemaligen Besitzer, der seine nun gesunde prächtige Katze wiederhaben wollte!? Ich habe es damals der Polizei gemeldet aber nichts mehr gehört!! Wenn Ernst diesem Typ begegnet wäre………………….aber lassen wir das!
Fuffu liebt Autofahren, klar er hört es ja nicht, mietzt wie ein Katzenbaby, da sich seine Stimme nicht entwickelt hat, aber dafür um so lauter und er mag es vom Staubsauger massiert zu werden, auch dieses eigentlich gruselige Geräusch für Katzen, stört ihn ja nicht!?
Zwischen Pele’ und Fuffu ist es nie die grosse Liebe geworden, obwohl der alte Kater den Kleinen eingentlich vor dem sicheren Tod bewahrt hat – Tiere haben da wohl ein sozialeres Verhalten als “die Krone der Schöpfung”!? Man geht sich meistens aus dem Weg und buhlt um die Gunst ” wer wo an welcher Stelle bei Dosi Ernst im Bett schläft”.
Fuffu hat sich prächtig entwickelt und scheint, wenn die Zeit gekommen ist, hier Chef zu werden – die 3 Kleineren scheinen das zu akzeptieren. Seine Behinderung merkt man ihm nicht an, wenn man es nicht weiß und seine anderen Sinnesorgane sind extrem gut ausgeprägt! Manchmal habe ich das Gefühl er hört mit seiner Nase, Augen und Tastorganen – eine tolle Erfahrung, so ein Täubchen.
Wir wollten es dann auch bei 2 Katzen/ Katern belassen, dachten allerdings ab und zu über einen Spielgefährten für Fuffu nach und ob es evtl. sinnvoll wäre, ihm einen Kumpel zur Seite zu stellen – also wir dachten nur darüber nach- und eine Kätzin wollte ich eh’ nie – Zicke bin ich selber…………………………………..
und dann kam SIELUCA, genannt Püppi, aber das ist wieder eine andere Geschichte!!